#wirmelkenweiter

Der Milchkuhbetrieb der Familie Binzer liegt idyllisch auf den grünen Hügeln des Allgäus. Der 21-jährige Daniel Binzer ist dort für das Herdenmanagement zuständig, er melkt und besamt die Kühe, versorgt die Frischmelker und Kälber und pflegt die Klauen. „Ich treffe die meisten Entscheidungen über die Kühe im Stall”, erklärt er seinen Aufgabenbereich auf dem Familienbetrieb. Sein Vater kümmert sich um die Außenwirtschaft und die Betriebsleitung, die Mutter hilft beim Melken und bei der Klauenpflege. Derzeit melken sie 170 Holsteinkühe, die Herdenleistung liegt bei 10.800 kg Milch im Jahr.
Nach seiner Ausbildung zum Landwirt ist Daniel letztes Jahr als GbR-Partner im Betrieb eingestiegen. Gemeinsam mit seinem Vater arbeitet er nun daran, den Betrieb weiterzuentwickeln. Auf der Hofstelle mit dem alten Bauernhaus sind die Kräne und Mitarbeiter dabei, einen neuen Kuhstall fertigzustellen. Im Sommer sollen die Kühe in den neuen Laufstall mit 250 Plätzen umziehen. Im neuen Stall möchte er die Eutergesundheit der Kühe durch eine neue Einstreutechnik verbessern. Außerdem möchte Daniel dann auch kritische Verbraucher einladen und zeigen, wie Landwirtschaft funktioniert und wie Milcherzeuger arbeiten. Die Idee hat er auf einem Milchkuhbetrieb in Niedersachsen aufgeschnappt, wo er ein dreimonatiges Praktikum absolviert hat. „Die Tür war Tag und Nacht für sehr viele Besucher offen, das war beeindruckend“, erinnert er sich.
Eine gute Ausbildung ist Daniel wichtig. Deswegen geht er neben der Arbeit auf dem Hof noch zur Landwirtschaftsschule. Ziel ist die Meisterprüfung. Dass er Landwirt werden wollte, war ihm eigentlich schon immer klar, erklärt Daniel Binzer. Die Leidenschaft für Kühe hat sich bei ihm schon früh eingestellt: Als er zwei Jahre alt war, zeigte ihm seine Mutter im Stall Kuh Gabi und ihre Tochter. Die beiden Kühe erkannte er ab dem Zeitpunkt im Stall immer wieder und zeigte sie seinen Eltern – mit den Händen, denn sprechen konnte er da noch nicht.


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