Muss ich alles selber machen?

Egal, ob 150 oder 700 Kühe: Unternehmer haben häufig das Gefühl, der Zeit hinterherzurennen. Tipps, wie sich die Arbeit besser strukturieren lässt!
Ein Blick auf die Uhr – verflixt, schon fast Mittag! So viel hatte man eigentlich erledigen wollen, so schön den Vormittag geplant. Doch statt die eigenen Aufgaben nach und nach abzuarbeiten, tritt eine „Katastrophe“ nach der anderen ein. Und natürlich lässt sich die Lösung dieser unvorhergesehenen Probleme nicht delegieren, sondern der Chef bzw. die Chefin muss selbst ran. Prompt muss man nachmittags rennen, um wenigstens noch einen Teil der geplanten Tätigkeiten umzusetzen.
Natürlich geht nicht jeder Tag derart schief. Wie aber schafft man es, den eigenen Plänen weniger hinterherzurennen? Dazu gehören drei Aspekte:
  • Probleme klar definieren und einen Plan zur Lösung zur Hand haben (Ziele).

  • Probleme klar definieren und einen Plan zur Lösung zur Hand haben (Ziele).

  • Delegieren lernen.

  • Delegieren lernen.

  • Mitarbeiter zum Selberdenken anregen.

  • Mitarbeiter zum Selberdenken anregen.

Probleme konkret beschreiben

Je diffuser ein Problem ist, desto stärker setzt es unter Druck. Daher hilft es, ein Problem so klar wie möglich zu beschreiben. Welche Kennzahlen sind nicht in Ordnung, welche Ursachen könnte das haben? Aus einem „Chef, die Melkmaschine geht nicht!“ wird dann leicht ein „Die Sicherung ist rausgeflogen“ oder „Der Pulsator an Melkplatz acht ist defekt.“
Je konkreter ein Problem beschrieben wird, desto eher ergibt sich ein Lösungsweg oder der richtige Ansprechpartner. Zudem lässt sich besser einschätzen, welche (finanziellen) Folgen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten sich aus der Problemstellung ergeben. Der Gedanke: Wenn ein Problem nicht wichtig genug ist, nicht darüber reden...