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Elite 5/2018

Schichtdienste richtig planen Digital Plus

Größere Betriebe arbeiten häufig im Schichtsystem. Rund um Schichten und Arbeitszeiterfassung bietet das Internet viele nützliche Tipps und Arbeitshilfen!

Arbeit richtig organisieren: Wer Arbeit organisieren will, muss die Aufgaben erst einmal so aufteilen, dass sie einzelnen Mitarbeitern zugeordnet werden können. Was gehört alles zum „Einstreuen“ dazu? Wer übernimmt die Dokumentation nach der Enthornung? Wer bestimmt, welches Medikament eine Kuh enthält? Gute Tipps für Arbeitsplatzbeschreibungen oder die Erstellung eines Wochenarbeitsplans gibt das DLG-Merkblatt 384.

Schichtarbeit ist in der Industrie weit verbreitet. Unter nicht kontinuierlicher Schichtarbeit versteht man den Wechsel aus Früh- und Spätschicht, kontinuierliche Schichtarbeit beinhaltet auch eine Nachtschicht. Vollkontinuierliche Schichtvarianten ("Vollkonti") werden auch über das Wochenende fortgeführt.

Im Zweischichtbetrieb können 16 Stunden pro Tag gearbeitet werden, im Dreischichtbetrieb 24 Stunden. Im Vier- oder Fünfschichtbetrieb schafft man 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche, entweder mit 42 oder etwas über 33 Arbeitsstunden pro Woche. Sollen mehr Stunden gearbeitet werden, schaffen Verfügungsschichten einen Ausgleich für Krankheiten oder Weiterbildung.

Aus der Industrie stammen auch viele nützliche Studienergebnisse und Planungshilfen zu diesem Thema.

  • Checkliste: "gute Schichtarbeit"

Checkliste "gute Schichtarbeit"

· Schnelle Rotation, d.h. Wechsel alle zwei bis drei Tage

· Vorwärtswechsel der Schichten (Früh-, Spät-, Nachtschicht)

· Maximal drei Nachtschichten hintereinander, danach mindestens zwei Tage frei

· Frühschicht möglichst spät beginnen lassen (lange Anfahrtswege machen sonst eine „halbe Nachtschicht“ daraus – negativ für genügend Schlaf)

· Arbeit gleichmäßig verteilen, d.h. Freizeit und Arbeit möglichst regelmäßig abwechseln, statt erst viel zu arbeiten und dann lange frei zu haben

· Freizeit am Wochenende möglichst geblockt, d.h. Samstag und Sonntag oder Freitag und Samstag bzw. Sonntag und Monat

· Kurzfristige Schichtplanänderungen durch den Arbeitgeber möglichst vermeiden

· Einen freien Abend an mindestens einem Wochentag gewährleisten (Montag bis Freitag)

· Mitarbeitern Mitspracherecht einräumen

· Nach einer Nachtschichtphase 48 Stunden Ruhephase einplanen, max. fünf Arbeitstage hintereinander

  • Entspricht der eigene Schichtplan arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen? Checkliste
  • Planen Sie Nachtschichten ein, müssen Sie arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bei der Schichtplanung berücksichtigen lassen. Für etwa 50 Euro können Sie beim TÜV Nord Ihren Schichtplan darauf überprüfen lassen.
  • Warum ist Schichtarbeit schädlich für den Körper?
  • Praxisbeispiele für verschiedene Schichteinteilungen

Es gibt viele Softwarelösungen, um Arbeitspläne zu erstellen und Schichten zu planen. Eine Auswahl finden Sie in der folgenden Übersicht:

Name

Funktion

Preis

Größenaus-richtung

Kontakt:

easypep

Online Schichtplanung, Abwesenheits- und Urlaubsplaner, Auswertung- und Exportfunktion, Arbeitsbereiche definieren

Alles per App

Basic: 2 € je Monat und Mitarbeiter

 

Professional: 4 € je Monat und Mitarbeiter

 

Premium: 8 € je Monat und Mitarbeiter

individuell

www.easypep.de

edpep

Arbeitszeitplanung per App, digitale Stempeluhr, Vernetzung...

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Arbeit richtig organisieren: Wer Arbeit organisieren will, muss die Aufgaben erst einmal so aufteilen, dass sie einzelnen Mitarbeitern zugeordnet werden können. Was gehört alles zum „Einstreuen“ dazu? Wer übernimmt die Dokumentation nach der Enthornung? Wer bestimmt, welches Medikament eine Kuh enthält? Gute Tipps für Arbeitsplatzbeschreibungen oder die Erstellung eines Wochenarbeitsplans gibt das DLG-Merkblatt 384. Schichtarbeit ist in der Industrie weit verbreitet. Unter nicht kontinuierlicher Schichtarbeit versteht man den Wechsel aus Früh- und Spätschicht, kontinuierliche Schichtarbeit beinhaltet auch eine Nachtschicht. Vollkontinuierliche Schichtvarianten ("Vollkonti") werden auch über das Wochenende fortgeführt. Im Zweischichtbetrieb können 16 Stunden pro Tag gearbeitet werden, im Dreischichtbetrieb 24 Stunden. Im Vier- oder Fünfschichtbetrieb schafft man 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche, entweder mit 42 oder etwas über 33 Arbeitsstunden pro Woche. Sollen mehr Stunden gearbeitet werden, schaffen Verfügungsschichten einen Ausgleich für Krankheiten oder Weiterbildung. Aus der Industrie stammen auch viele nützliche Studienergebnisse und Planungshilfen zu diesem Thema. Checkliste: "gute Schichtarbeit" Entspricht der eigene Schichtplan arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen? Checkliste Planen Sie Nachtschichten ein, müssen Sie arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bei der Schichtplanung berücksichtigen lassen. Für etwa 50 Euro können Sie beim TÜV Nord Ihren Schichtplan darauf überprüfen lassen. Warum ist Schichtarbeit schädlich für den Körper? Praxisbeispiele für verschiedene Schichteinteilungen Es gibt viele Softwarelösungen, um Arbeitspläne zu erstellen und Schichten zu planen. Eine Auswahl finden Sie in der folgenden Übersicht: Arbeitszeit automatisch erfassen Viele Angestellte wünschen sich heute geregelte Arbeitszeiten. Nicht zuletzt durch das Mindestlohngesetz wird es wichtiger, die Arbeitszeit der Mitarbeiter im Auge zu behalten. Das Angebot an Softwarelösungen ist umfangreich. Auch eine Marktübersicht stellt es bereit. Die wichtigsten Gesetze, die eine Arbeitszeiterfassung vorschreiben, sind das Mindestlohngesetz und die Mindestlohndokumentationsverordnung in Verbindung mit dem Mindestlohngestz, dem Arbeitnehmer-Entsende-Gesetz sowie dem Arbeitszeitgesetz, deren Vorschriften - insbesondere zur Zeiterfassung - hier kurz aufgeführt werden.