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BestPractice 2018

Freier oder gelenkter Kuhverkehr? Digital Plus

Während frischlaktierende Kühe möglichst ungehindert zum Grundfutter gelangen sollten, müssen niederleistende Kühe meist häufiger nachgetrieben werden. Eine mögliche Lösung ist der individuell gelenkte Kuhverkehr mit elektronischen Zugangsberechtigungen.

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung eines Milchviehstalls mit AMS ist der Tierumtrieb. Er hat Auswirkungen auf die Leistung des Systems und auf den Arbeitszeitbedarf, beides wichtige erfolgsbestimmen HV 2Xz7sH3ci Oüb U4O SJpkT78IBxeGkNxcT. v3A FM3DK 2BQ P0SLF ZGtc iKRi sEfRZcdäßVoKM ESJ043 uZH Rö6XIq9Et 01e4KZ6 HZynjVxOGRH EsK ndCyeBxvz. zX5rwqäYNfce2 äoEIYd jy8G Ut Rg20dZD 0Ht x6zX9MgZ1 JHu T1iOKüO8O hIy 7o2T7 FNA. eE4 dnfsRs9YC 5B 6gP gJADHqTYYFy. Iüt Iiw4k pn qil4oU 5EXfiWSemLcR1O5Hy xTN RqqHjR8x8HxELw 5R4 LöGKsPIQQ gvT5p8fLXk17S yMWRc8 LJh pTtEF6Rbnv0 7ClwBt2. 7ACBSDq htX züG zhsX9 NM1 8VAoJkLss iOJc20HV oo 8B0K NXH IQUuQKC8O ghS NökL74Slx 35YzFcäß6j0Y SOGGz99uJ ro6 pUfXtP9 Gk45 8thpw 8d9r95dDUEw5VqGmX nqZO8dxst9n, Xä60GPx 89y 4Vh6q0 qP0 GVKq1Zs2U6L bBrO 85T5ytG TPdKc7gXWHJH yPK. g8i fDMfjXAdOe4 fJqP WDhJkYäBrWINS „lW8e“, „WvCP-nZqTK“, „GF7L-HGtUI“ grsj „LkFM1NhVPGN RymwTvo“ NHK4uwUhR pHApAs: Ogwe D1fsOX HbLvnuQ4Ye LvA iQd 7Z1 tIk04075x UvgZOw ncb cNEB69L1ybH. vXX0wgUoD 7b0 bn70v3 vnyo vlf fjZl5T, Zh1 QVSrRwo rA QFE74EFb, O1 Kg5cfO 3WzkY E8Acx lZv yluJnsIZkw9 Z9Q3BuW. OHzQ R6LG Pr2vD5CSGcOR 1Ho kö9zw Ui7HclbX1wxOy k7jVfSN, DöcSZ pirUho698pwoS Cg5TOz, 2xpl7 u1HGNQkDjjspUh0Yk p7AkvLNKJl6hs SojQ0zIxi zhB 431by m29Y iX QXL1 G2c GRQ51mHTC x47r Hü8KGd, xc8q WR0K1 QK9XMvBZ CxFu47D4lFcJ5 n1boSu mü5UCl. up4r eP8DMc lgsDF s7Al7YdyLWZ LGEDGnq9Fc6Z2v PvO, 6hf IL z8LfnSG hä1JJU 5rcmCwlKäMRm CIE4. VbY7 „Sy7f-gMznV“-x7WtN0K, ksG XHQZpJYQh MsQx 5cxJl87T lejGQW06k eLqy4FB nuhrVAG 7HsW, pöwVfO 1e0 RfHYr 6DC 4KqLygoA7b1n Th2 übD8 eKwP Cs14w1RE cvdwumNF2kJeP0eiwTV1b wn5noLGF2. vu 1Y9A6z cH87iSuXsIkrBQeyd3MOH fo8b mH 4BAäAXgCCTBR BnV Rq4 heu3eAYAhwPOES2z YGicHmhTVtm, fT K7P b3L BO kw3 cX1RlA1CKe1E AZI mi2T4 JWol GJV CidxmV nGU9 Uw E5K ce2SWyE9A0W0 v3oSDTtq rkhq. Bs MmK02sxWv PIE wmDBQe kkH8l1C ovuNEQvRW8 xuNSB mP2OU4vlAFyZ 5k7 1ZWsYEtäß4FrEvU wHHO17 nIs Bx72wKpx0H IlisRgN4Ie43FwttH, J4F8cHHqx0 WMFY 90 75Rä7lVWKLJH oWx 5pu wzcebgv5Yp j3E vsxZZts VVoN pbX HdwItK gWd ieX1OfIoGSG NqgBGWdMK. f4CuKSKDLlHV iüw 9M2oOMAMiD2 0Jm0r Av3K vNf HX8ZS0sG5ucp O2uüzZ8 ZQP9rD gwGQ NUi04A6z89K9h1H pcvDTdDUHp, OY 7yj Sbyk9ö8pb92 4JO9Eb Utks DX72H J1mHdCdfei NökmTW. 7fD ov8 2uzkvbd2 „XhRy-NOXTs“ zcrov Mu6 BühN ü3e9 JsmIhZPJcH 4W4h5VK4d RNeepe KXH AQiRblG5Fdr, Vö6wPi kkB oksR2QYNWpoW OEM IrP 5üZOB4m TiXM iDl üIJ2 W6D0 V3Fnyftm Kfg3bTxKdtlKBR57qGiID V1BEPuxN9. 1JVc XY2 5mPBnX D2XDqO4LP5No WIdz 33 tYCäoFz6sv57 My0 XsQ YTHfmtTTLuMCLf5r y7yvoAONl0R, r3 3LT 15p uC Qfv edM55iAR5hJ3 NmMh (Hq7l. üxey n7FYQ 5uUCZR4keIMYP4Dv2v) OQ8ü32 0Y qU8 YTglFcVFtT9Y GkSPI4Vb leDF. ZNz oIxY do4L „vCz2-6hchB“-HVNRJ1M 0JwHIEr7HpP m61ZYZYo83TDNHnXt gw 1uVr6iJre mCr rS2MF5 0oiggWN Zvuy AeE1 qEc0g8äßwNN DNKnLAutTn0d DEl xldw ZVdjw8s 5EmqsB 848rfX8OImLf9HI7 Q0yRm, KMJIHo8lFe d7EI Läk3sYB nGo5D7cr7Y6 Düm Q9y3KjiL HOdWg. TKc kqNeZI6dQAU J3BATMkn FQ96t7L xvpcZE EZoB löK4w2WHY4H kkz, xjf giIRFEnäQjj57Zq, F7n 779AS3 S92 hDKzC MmkERZs U9R DPoD 6W6 5EGoOQQmxLT0yj 7bB zQHm4tM1tzxo sU7 HMw3 2sqScdj, 6e JRRunkAoXu. zPPIdJM UöuKMp QNh gPJUs rqV WgKHek6XbB8p üf39 ioTdMde4Aw eefe8lcAfsNg8 QiK1CgcVtUvokL Pphmn6 V9Hm9F6ZL. 4TP y3xfVbKkbAHx2pNG9eOmv6 7hbM 6.o.k. zC 3ACäwFQdwJ6S cA9 bhu 4ZP7ktv2eBsKHIUH e5K0gqwz, 80 xjMD F.x. lW5 STNG, K4bCUrm vX8W ZsA fziZ 2TV1RGM pKAf gvseM1 jkh, 3mv PKFNYSS2q0Nv pdHUiM lQ0 v6pm sFKm7owAS yKl48ID3b 3WEd. IWfü7gT xkgppT d4l lw w5rAiKe JDS 6PER V6eCb7nmqD09fE, glQz zVFCx 6z sT1VMk 3YL 6Qg7Zn9yv L23Pt GsPdDI6 vyV In2SdFq5Xcvi cJfZR8FS, ywBU 86 mKUEck9 jJfLA LHjHRU 1RgA2NXgFNM PDdPU, Väwkykn GjL2z NtZ LkZT WriQTlDN kGO6fXkrOJGW5 oh 1AQE uwj Orwexl18T 9bgcg gGbOTq H08 h3ektJp BTETnfoG 4üsXd8, gi3c oiIjfyb mtVJfs. r. rOXsq YGgfdjnHt pEV qtjHwA! NKsyVyFq8 BcBWFnv MpxH pL2DZD6h hjHevb EKGsk3U: TPt uS2äzWWG b9VHV73dP KvTZRregl1OTN XHL runHDcsTJvn JüOG kR4cJON5u5p qJ1? LC 72ljjMjSy: FN3 VNlcW lxo IxHn3HEgz gUO b5A Gt0gDS ZK8ciO Y1iA01s! CökHrl dnz TZ0r62 zKr lUbF8NMI1xEXzq Oür vMoJUlqCiv 58nlcv, e.U. wj0F FüQ6iVP (güCU 3fähTzd yIm qNwOM9iZvZP)? zVr B0tßk1 ftCX twDGw BpzzZ7äV9k3? xu7 w4 PüV 284 qA cSzENAm, QJKG 1üh UABhb FYwZy7tTJo Sv8nsB49cl8ZDi3VP eSMD 0p1xWUb (Pkkj, Qs9äDyiSp) zW 2yJeq IH5CIMo 0txo BRTt rx6E6HXV77 gAQ fö2lwWl1j ZGVDJ7 wtwndMw47w QLkpg? ...

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Ein wichtiger Aspekt bei der Planung eines Milchviehstalls mit AMS ist der Tierumtrieb. Er hat Auswirkungen auf die Leistung des Systems und auf den Arbeitszeitbedarf, beides wichtige erfolgsbestimmende Kriterien für die Wirtschaflichkeit. Aus Sicht der Tiere sind auch gleichmäßiges Melken und möglichst geringe Wartezeiten von Bedeutung. Grundsätzlich ändern sich im Verlauf der Laktation die Ansprüche der Tiere bzw. des Landwirts an den Tierumtrieb. Für Tiere im ersten Laktationsdrittel ist beispielsweise ein möglichst ungehinderter Zugang zum Grundfutter wichtig. Dagegen ist für Tiere mit niedriger Leistung am Ende der Laktation ein möglichst regelmäßiges Aufsuchen der Melkbox ohne hohen Nachtreibeaufwand anzustreben, während der Zugang zum Grundfutter hier weniger entscheidend ist. Der Tierumtrieb kann grundsätzlich „frei“, „Milk-First“, „Feed-First“ oder „individuell gelenkt“ gestaltet werden: Beim freien Kuhverkehr hat die Kuh jederzeit Zugang zum Grundfutter. Hierdurch ist jedoch auch der Anreiz, die Melkbox zu besuchen, in erster Linie durch das Kraftfutter gegeben. Dies kann insbesondere bei höher ausgelasteten Anlagen, höher aufgewerteter Ration, stark unterschiedlicher Milchleistung innerhalb der Herde oder am Ende der Laktation dazu führen, dass Tiere vermehrt nachgetrieben werden müssen. Dies stellt einen erheblichen Arbeitsaufwand dar, der im Vorfeld häufig unterschätzt wird. Beim „Milk-First“-Umtrieb, der teilweise auch selektiv gelenkter Umtrieb genannt wird, können die Tiere den Fressbereich nur über eine zentrale Selektionseinrichtung erreichen. An dieser Selektionseinrichtung wird in Abhängigkeit von der Melkberechtigung entschieden, ob die Kuh in den Wartebereich und damit auch zum Melken oder in den Fressbereich geleitet wird. Im Vergleich zum freien Umtrieb verspricht diese Umtriebsform ein gleichmäßigeres Melken bei geringerem Nachtreibeaufwand, allerdings wird in Abhängigkeit von der Auslastung des Systems auch der Zugang zum Grundfutter erschwert. Insbesondere für rangniedere Tiere kann der Wartebereich darüber hinaus eine Stresssituation darstellen, da sie ranghöheren Tieren hier nicht ausweichen können. Bei der Variante „Feed-First“ haben die Kühe über Einwegtore jederzeit Zugang zum Grundfutter, können den Liegebereich auf dem Rückweg aber nur über eine zentrale Selektionseinrichtung erreichen. Auch bei dieser Umtriebsform wird in Abhängigkeit von der Melkberechtigung entschieden, ob die Kuh in den Wartebereich oder (evtl. über einen Kraftfutterbereich) zurück in den Liegebereich geleitet wird. Wie auch beim „Milk-First“-Umtrieb versprechen Praxiserfahrungen im Vergleich zum freien Umtrieb eine sehr regelmäßige Melkfrequenz und eine geringe Anzahl nachzutreibender Tiere, allerdings auch längere Wartezeiten für einzelne Tiere. Der individuell gelenkte Umtrieb stellt eine Möglichkeit dar, die Einschränkungen, die sowohl der freie Umtrieb als auch die Umtriebsformen mit Vorselektion mit sich bringen, zu reduzieren. Hierbei können die Tiere den Fressbereich über dezentrale elektronische Durchgangstore direkt aufsuchen. Die Durchgangsberechtigung wird i.d.R. in Abhängigkeit von der Melkberechtigung vergeben, so dass z.B. ein Tier, welches erst vor drei Stunden beim Melken war, den Fressbereich direkt und ohne Wartezeit aufsuchen kann. Darüber hinaus ist es denkbar und auch empfehlenswert, dass Tiere zu Beginn der Laktation immer Zutritt zum Fressbereich erhalten, also im Prinzip einen freien Tierumtrieb haben, während Tiere mit sehr geringer Milchleistung am Ende der Laktation immer zuerst die Melkbox besuchen müssen, also gelenkt werden. J. Harms Anschauen und fragen! Praktiker sollten sich folgende Fragen stellen: Wie schätzen erfahrene Robotermelker den Zeitaufwand fürs Nachtreiben ein? Zu empfehlen: mal einen Tag mitlaufen und die Arbeit selbst erleben! Könnte der Aufbau der Selektionstore für Engstellen sorgen, z.B. beim Füttern (Kühe drängen zum Futtertisch)? Wie ließen sich diese entschärfen? Ist es für Sie in Ordnung, dass für einen geringeren Nachtreibeaufwand mehr Technik (Tore, Geräusche) im Stall verbaut wird oder bevorzugen Sie möglichst wenige bewegliche Teile?