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Der Elektrozaun als Stromkreis

Der Elektrozaun ist ein elektrischer Stromkreis, der bei Tierberührung geschlossen wird, wodurch der Stromfluss überhaupt erst zustande kommt. Das Gerät speist die Impulse über die Zaunzuleitung in den Zaun. Bei Tierberührung kommt ein Stromfluss durch das Tier und die Erde zustande, wobei der oder

Der Elektrozaun ist ein elektrischer Stromkreis, der bei Tierberührung geschlossen wird, wodurch der Stromfluss überhaupt erst zustande kommt. Das Gerät speist die Impulse über die Zaunzuleitung in den Zaun. Bei Tierberührung kommt ein Stromfluss durch das Tier und die Erde zustande, wobei der oder die Erdstäbe den Strom aufnehmen und in das Gerät zurückspeisen. Der Stromkreis ist also geschlossen und das Tier bekommt einen „Schlag“.
Die Hütewirkung ist also dann optimal, wenn der Strom im gesamten Kreis gut fließen kann. Dies ist gegeben, wenn alle Teile gute elektrische Leitfähigkeit, d.h. einen geringen Ohmschen Widerstand haben. Durch Auswahl des Zaundrahtmaterials mit möglichst geringem Widerstand (Ohm/m) kann für gute Leitfähigkeit gesorgen werden (bei der Beschaffung des Zaundrahtmaterials unbedingt auf die Ohm/m-Werte achten – so niedrig wie möglich – auch wenn es etwas teurer wird).

Ganz wichtig sind Anzahl und Tiefe der Erdstäbe, je mehr und je tiefer desto besser. Die Erdpfähle sollten an möglichst feuchten Stellen in den Boden eingetrieben werden.

Die gewünschte Hütewirkung ist aber nur dann sichergestellt, wenn die stromführenden Drähte gegenüber der Erde optimal isoliert sind, was mit hochwertigen Kunststoff-Zaunpfählen (auch Recycling-Pfählen) und Isolatoren an Holz- oder Metallpfählen erreicht wird.

Achtung! Wenn bei Metallpfählen nur ein Isolator einen mit bloßem Auge nicht sichtbaren Haarriss hat, kann die gesamte Impulsenergie hier zur Erde abgeleitet werden, womit der Zaun seine Hütewirkung auf der ganzen Länge verliert. Bei der Errichtung des Zaunes ist deshalb besondere Sorgfalt erforderlich, um Fehler von vorneherein zu vermeiden.