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Cow House: FeedWall statt befahrbarer Futtertisch

Zentraler, befahrbarer Futtertisch? Wer braucht denn so etwas? Ist doch viel zu teuer! Mit dem FeedWall-System verspricht CowHouse die Baukosten zu senken (110 € pro Fressplatz). Dabei handelt es sich um einen in die Außenwand eingelassenen Futtertrog, der von außen befüllt wird. Trotz Verzicht auf

Zentraler, befahrbarer Futtertisch? Wer braucht denn so etwas? Ist doch viel zu teuer! Mit dem FeedWall-System verspricht CowHouse die Baukosten zu senken (110 € pro Fressplatz). Dabei handelt es sich um einen in die Außenwand eingelassenen Futtertrog, der von außen befüllt wird. Trotz Verzicht auf einen befahrbaren Futtertisch soll nach Aussage von CowHouse. Bei widrigem Wetter (z.B. Schlagregen) lässt sich die Seitenwand per Lichtband verschließen, so dass die vorgelegte Ration trocken bleibt. Als weiteren Vorteil sieht CowHouse den Verzicht auf das tägliche Futterranschieben an. In den Trögen befinden sich die Futtermittel immer in Reichweite der Kühe. Weil das Futter im abgeschirmten Futtertrog liegt, sind durch das Überfahren des Futters hervorgerufene Verunreinigungen nicht mehr möglich. Das System, das in Skandinavien bereits seit einigen Jahren im Einsatz ist, hat dort seine Wintertauglichkeit bewiesen.

Kombiniert werden kann der FeedWall mit dem Feedstall (400 €/m²). Die Kühe stehen während des Fressens auf einem mit einer Gummimatte ausgelegten Podest. Dadurch werden die Kühe bei planbefestigt ausgeführten Böden nicht mehr vom vorbeifahrenden Mistschieber gestört. An jedem zweiten Fressplatz installierte Trennbügel sollen verhindern, dass die Kühe am Fressgitter (auf der Plattform) entlang laufen, auch sollen die Bügel das Abdrängen der Tiere verhindern.