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Milchaufkommen entwickelt sich saisonal untypisch

Die zu dieser Zeit eigentlich übliche Zunahme der Milchanlieferungen an die Molkereien in Deutschland hat sich in der ersten Aprilwoche nicht fortgesetzt. Zumindest deuten regionale Entwicklungen darauf hin.

  • So kam es in Nordrhein-Westfalen der dortigen Landesvereinigung der Milchwirtschaft zufolge im Vorwochenvergleich zu einem Rückgang des Rohstoffaufkommens um 1,7 %. Die Vorjahreslinie wurde dabei um 2,4 % unterschritten.
  • In Niedersachsen wurde den Molkereien 0,2 % weniger Milch angedient, berichtete die dortige Landesvereinigung. Dort wurde die Vorjahreslinie um 2,3 % unterschritten.
  • In Rheinland-Pfalz ging das Milchaufkommen nach Angaben der Milchwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft im Vorwochenvergleich ebenfalls um 2,3 % zurück.

Bundesweit hatten die Molkereien in der Woche zum 31. März 2019 noch insgesamt einen saisonalen Anstieg des Milcheingangs verzeichnet und zwar von 0,5 %. Die vergleichbare Menge des Vorjahres wurde damit um 0,6 % überschritten. Laut Schnellberichterstattung der Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) wurde in den ersten drei Monaten diesen Jahres mit 7,92 Mio. t Milch im Bundesgebiet 0,8 % weniger Rohstoff an die Milchverarbeiter geliefert als im Vorjahreszeitraum.

Quelle: AgE