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Iren beantragen bei No-Deal-Brexit EU-Sonderhilfen

Irland will für den Fall eines harten Brexits EU-Sonderhilfen beantragen. Denn Großbritannien ist für die irische Milchwirtschaft ein wichtiger Absatzmarkt für Milchprodukte. Im Fall eines No-Deal-Brexits wird mit deutlichen Verlusten gerechnet. So gingen 2017 rund ein Viertel der irischen Butterexporte in das Königreich. In den Jahren zuvor war der Anteil sogar noch höher gewesen. Für irischen Käse ist das Vereinigte Königreich noch bedeutender als für Butter. Rund die Hälfte der Käseexporte sind bislang für den EU-Austrittskandidaten bestimmt.

Noch mehr irische Butter geht aber auf den Kontinent, insbesondere nach Deutschland und die Niederlande, wobei die Niederlande eine Zwischenstation darstellen dürften. In den letzten Jahren hat Irland außerdem seine Präsenz auf dem Buttermarkt in den USA ausgebaut. Und auch die irischen Käseexporte nach Deutschland sind in den letzten Jahren gestiegen.

Quelle: AMI