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Bundesregierung steht zur überregionalen Gülle-Verteilung

Die Bundesregierung steht weiter zu der Notwendigkeit einer überregionalen Verteilung von Gülle. In Regionen mit hohen Tierbeständen und gegebenenfalls auch vielen Biogasanlagen sei eine überbetriebliche Verwertung der anfallenden Wirtschaftsdünger und Biogasgärrückstände erforderlich, um die düngerechtlichen Vorgaben zur guten fachlichen Praxis einzuhalten. Ausdrücklich weist die Regierung aber darauf hin, dass die düngerechtlichen Vorgaben auch in den Regionen gelten, die Gülle aufnehmen. Zudem unterliege die überbetriebliche Verwertung den Vorgaben der sogenannten Verbringensverordnung.

Die agrarpolitische Sprecherin der Linken, Dr. Kirsten Tackmann, wirft Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt indes eine falsche Politik vor. Anstatt endlich das drängende Problem zu hoher regionaler Bestandsdichten anzugehen, mache der Minister insbesondere Ostdeutschland zum „Gülleklo der westdeutschen Wertschöpfungsregionen“, so die Abgeordnete in ihrer Reaktion auf die Regierungsantwort. Tackmann bekräftigte deshalb ihre Forderung nach Obergrenzen pro Standort und pro Region. AgE