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Zellgehalt in den USA auf historisch niedrigem Niveau

In den USA verringerte sich der mittlere Zellgehalt in der Milch aller milchleistungsgeprüften Milchfarmen im Jahr 2018 auf nur noch 191.000 Zellen.

Aus dem zu beobachtenden Rückgang der somatischen Zellzahlen lässt sich schließen, dass sich die Eutergesundheit in den USA verbessert. Im Jahr 2018 sank der mittlere Zellgehalt aller Milchfarmen in der Milchleistungsprüfung (MLP) auf nur noch 191.000 Zellen/ml Milch. Die 200.000 Zell-Grenze wurde erstmals in 2017 unterschritten. Bereits seit Jahren konstant ist hingegen mit rund 11 % der Anteil der Herden mit einem Zellgehalt von über 400.000 Zellen. Diese sind vor allem im Süden der USA beheimatet. Dort setzt insbesondere im Sommer das subtropische Klima (große Hitze mit zugleich hoher Luftfeuchtigkeit) den Kühen stark zu.

1 Entwicklung der Zellzahlen über die vergangenen Jahre

Mit den niedrigsten durchschnittlichen Zellgehalten beeindrucken die Milchkuhhalter in den Wüstenstaaten Arizona (164.000 Zellen), Idaho (166.000 Zellen) und Utah (160.000 Zellen). Im mittleren Westen (Michigan, Minnesota, Wisconsin, …) sowie im Nordosten (NewYork), den beiden weiteren Zentren der US-Milcherzeugung, pendelten sich die Zellgehalte im Durchschnitt knapp unter 190.000 Zellen ein.

Interessant zu erwähnen ist, dass mit steigender Herdengröße der Zellgehalt sinkt!

Quelle: Hoard's Dairyman / DHIA