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Weiterhin leicht rückläufige Milchpreise Digital Plus

Im Dezember zahlten die großen europäischen Molkereien mit 34,29 Cent im Schnitt 0,36 Cent weniger Milchgeld als im Vormonat. Die Tendenz für Januar verharrt bei leicht rückläufig bis stabil. Optimistischer könnte sich der Februar ergeben.

34,29 € pro 100 kg Standardmilch* zahlten die siebzehn großen europäischen Molkereien im Milchpreisvergleich des niederländischen Bauernverbandes (LTO) im Dezember 2018. Gegenüber dem Vormonat November entspricht das einem weiteren Rückgang und zwar um 0,36 € pro 100 kg Milch. Die meisten (11) der Molkereien ließen ihre Dezember-Milchauszahlungspreise dabei verglichen zum November unverändert, die restlichen sechs dagegen haben ihren Lieferanten rund 1,0 € weniger pro 100 kg Milch gezahlt. Von den in Deutschland agierenden Milchverarbeitern gehörten zu diesen sechs die Deutsche Milchkonto

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34,29 € pro 100 kg Standardmilch* zahlten die siebzehn großen europäischen Molkereien im Milchpreisvergleich des niederländischen Bauernverbandes (LTO) im Dezember 2018. Gegenüber dem Vormonat November entspricht das einem weiteren Rückgang und zwar um 0,36 € pro 100 kg Milch. Die meisten (11) der Molkereien ließen ihre Dezember-Milchauszahlungspreise dabei verglichen zum November unverändert, die restlichen sechs dagegen haben ihren Lieferanten rund 1,0 € weniger pro 100 kg Milch gezahlt. Von den in Deutschland agierenden Milchverarbeitern gehörten zu diesen sechs die Deutsche Milchkontor eG (DMK) sowie Arla mit - 1,0 €/100 kg Milch. * mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß, 1.000.000 kg/Jahr, 249.999 Zellen und 24.999 Keime pro ml Milch 1 Vergleich der Milchauszahlungspreise im Dezember 2018 Rückläufig bis stabil auch im Januar und Februar Der durchschnittliche Auszahlungspreis dürfte sich angesichts der von einigen der Molkereien angekündigten Preisänderungen auch im Januar 2019 noch einmal leicht rückläufig entwickeln. So haben neben Arla (-1,5 €/100 kg Milch) und FrieslandCampina (-1,0 €) auch die niederländische Royal A-ware (-0,5 €), die britische Dairy Crest (-1,2 €) und die französische Lactalis (-0,7 €) geringere Auszahlungspreise verkündet. Ein erster Lichtblick ergibt sich bei dem Blick auf die tendeziellen Entwicklungsmöglichkeiten für Februar 2019. So hat hier FrieslandCampina eine kleine Preiserhöhung um 0,2 € pro 100 kg angekündigt, während Arla ihren Erzeugermilchpreis hier stabil halten möchte. Die französischen Molkereien Savencia und Lactalis haben ihren Milcherzeuger-Partnern bereits Preisentwicklungen für das gesamt erste Quartal 2019 bekannt gegeben: Savencia erhöht ihren Auszahlungspreis im Januar (+ 1,1 €) sowie im Februar (+ 0,8 €) und will diesen im März unverändert halten. Lactalis will nach der Kürzung im Januar (- 0,7 €) die Erzeugermilchpreise in Februar und März auf diesem Niveau belassen. Quelle: milkprices.nl