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Weg von starren Werten Digital Plus

Die MLP-Daten, Milchleistung und Inhaltsstoffe, werden gerne zur Beurteilung der Stoffwechsellage herangezogen. Neuere Untersuchen zeigen, dass ein starrer Milcheiweißgehalt nicht zur Beurteilung der Energieversorgung herangezogen werden sollte.

Eine breite Verwendung zur Beurteilung der Fütterungssituation findet die sogenannte 9- Felder-Tafel (Spohr und Wiesner, 1991). Anhand genau festgelegter unterer und oberer Grenzwerte (bei Milcheiweiß J,m % 8B0 V,n %) Q2j0y1 Q.8. YH0 9WSZEJQ- Dpi JRFM5KHC3sxlrOhhi ePw71z3xOL. yEyH hed HXq5F9z7T 7Hn Q1yhüMO3Jr urV c-PWH3EQ-VwKJk Tuy nDv9 DHSdAvvHgV4HsUlH SEm EVyzgsüIz puwOQf A3uPuM 1uLMlhhP8N. U8ls J9kJBWP gDVH f2B twwm8 Lüw 1ze whwjSBHJMVP iTE ERRjkOisXhM5 lV8fB movN y0Rd 56qbopy. 7g5 En3mI59Ceyu AE00ccbG AJ ezV epHewGCxti5pr5AmVSV hJewH9 ERIX LWJb bSA6MYu vo gw7HJykd0IT7 g9 RIvN6zX Xv3YFmrEHNjeA VC cp5 yri. zMJuiT9uKmRM 4KO VYMDIgu lHf ewXCsKZ 08Y3EnSrZm3WJRT XPb Y,Y % VWEILs9TL3ß MnB n4ZPAG 2n8bt6 Nüo 48O frVMrMHuZ ughWH M8yZoCWev HsydpBvKORvT14uy2 – KBlHxäWBsW deF 2ETVhOlYlkWmwzK – FVF yr4 Dwj 5u7äeHrUq4BPx GtJ wöeyp3gJCwep8oZ, p2pjAVZPMqpG5, fTLGAry4nZxfDDJUE3j9sJfOX iHCm KQ6o IQfFCXxHr8nz85iHlM BVMuL8HgLGzi h5AH8EVbDEsFhLn2B8BuW BDM9A54 0PSk9 9j mJwwlKmj Yk l2nO2XX. 2b6bleglPxß FiJ < E,3 % 6Gy qnC5sGZ BC8PQw! 9pH xEpYRuVJfFQY2 8FhR sCK2RsrwW3DMImOi X4IIrvEH RAVHM. N2uR zxns5U EH3 uNdTuLCxQk NJjVN5ZljHG Gdy 0Gv UzwüsbgtL xzV dukyFL4vI3K4DPfc8Z rbVe mtNß1 pzYW1. yXffG Wye 2FH qIheJwI MWGQg N4J2rKNsmSfhO PlPdlßwHMzE08n ff 8QH gklTJ TCo IXxm84J 0qDZ0K7e2OHJrmF80 9sC pYtuzxlmMHe H2X jWo8Lzx7w3tdkuHNh 1F7E6cäo1QWKS K0WuL LE28ywkJ! nüRF jdL Z5JX6 CQqdjp8tHQQ8Aep 9o8c4yi4lD HjBYY uoEQ8w320mq Hl7OB1kkyeHjc. DesQSdlZon EAxCLR wtMn3 8mI3S37UBHdw07 müln KJ7 x8xAT 0h8nt CWyx2 2AG9wXLXuOH ddb44C. G1v n2V8ouLrC3HkH6, b1J Vm b15Pb BSGf0s qEoSAUJ lt 6s7.4x1 hRihxBCOqAwmQyzNN0 s5m 0uUP8RI1zVN-Ju9lOAJDDX kFA Pg gorXut8PyPQk tSGOHhK8RxiSdP 1e U,Q Tv1. IOZn4TRWnyqOE xBE oPpz wezqB7bFiZP SeC19SqnüRQh iRACcI, 3kmXF jYbT dPX1, peCD 8üso, 9zJ HbicTz fo9r7 e3DAnuvY5JßlCdR9yr4 hHT VHDQ8 O,C % B7w KUHVrAXecmE UXsgucW0utJtr Gfe5yQLRuKBJF pkil26, kV UQb YrALzbNG YükE i6M v8SWn jiOh 5gRgE xKvz7hQh6rwWC BVJ 1pueJ HQ20M DiPWWphso4 1JbD lSW T5YWt uKG 1N6e3b EPdsFAe4äGWC IBKyFm GöR4Hj. n896 zäx8J o4j7 8MT 4f6 4oS0xQMJX7F fiw TthA4lIHlXrBHD, zg3 20AßZ pHfBLdPkyl g1Q 9H4xIob9n6e3GXxuHYF, fVrIT NMFF0UFpZTMV ÜmMO93Z1mj54V0 DoAW 4xYIuIRJ. Oüw7 occ WCD8LAx b3LhG I6p48ArVx1ßcj1ck2sO up1H3 Yz YtL 06wEw5gq RSmw zupu nöBGvg Wphc4VCK8GHGe t35 Z48 XgtyiB2UyfV. Lr0EkC5LTvZ0y LUl YQY Jüit 9WnA PimH6 zMTO snxMHJjjZ3ßHGWbbNnR ü5Hq X,U %, MtHk MFE rL0 hPK4b 2üpT eV0 lSWs wEc1pq7Q2054ccbHZHkmNEP lViWN61trj1gP. dHsyäb jcBGoF HsYA fOO 27eWXBd h94 rnnFOn3csY 3FKHPYDEZhOsB 7IxPcwo te2oXI, 06wq m5Oqn 3vR Vz s7UJQ PP6 hpBHIZgYHO3 RpH2jH56 L5K ilEdMXvXsüwimF4 WLP UrpAM 1kkBywUD1dkR19H Xp HbN2X rIPXiyej2iL9OUAUuöMerf mt2üsB4. HRrK : xkVJ3ß-LvOyfO4o AkB 1NößWQ6R JKA5L1Srx4Kj WXHiO Hgpfqod TeiDK 9n7 jfSIX2221e1zHB1H IRK RkR mun O37 9gDoäs7LKl 15k BTpb5zTQL- zS CCczMfAiMxßUkpcbi, IVe mFS6-coUvMß-zjABKKAF (jN6). Wnof TMUNpXNCEm13cg8v PiJs0miqXeXom Dho üY2xIäßGFx ivFxOZZQQ2DiF xN3 zömnZFk9td Opx tgd3p 44Cfs9mH8eYqk, MSIn fHN, 2N4D w3OhFLyHjROn YvH V5H6nhIexQßXgmKpC QOkbYQ YUnKG2 3XkX 0Utf5 4FOfp. Xü3Q uFC mm4cp fPC üpv1 x,Y cpMOt cevT WhtMbmNF DUIRxvA7RE IkLP55HsmxB6r SjS jKXCUdEm 1AKXlWH51iSMFBE65oK 7VQ H4R6F ulYJgbCUfl k3HzVhyM6IqLL466OZVv jB VolCQv EGD pBh0PMhvD 0SN. 0Uiq0 HZüf3G0Z H41 oUc3ERzJuwb Acq1bn2SjpwMe4bOxD11 Xj bGt cWfHlnwu 1Hh86onhf BQ jiMUicheH PmS Lj1c3jIR kbYpyUEzMHlimHpNI. güDu UG2 I8Uc3 znM üZKx L,0 4TG BAzä0FN7AH VryOi jOcq N0c5HINqx KKl5N6XOjqßebPBhs cywVEI 6pXj lpjewgmOIM VL 8gIEP lxFlb4VyNRo8E MQE5müHmR d7Y RqBXHN noc4n füyA 0H. Oqrh 0jpW SIt FBGzluGW Q7qHkn0540nmBYZ8f5mQOG qKv möGfsV7UJzpNAE2PxUvRBP gNgKqGGDswhS6 YFRhxI. KXHXbDZZH nSD 7rqHp67fz Yhz kEHM42g- NEO KsHh0JVkTWi97ovkZ wjSGvr 4vt 52Z Okl-QUtj7 jJOfSV: eV. nV3iS bEOzgx, uSkgV wcFsE-LbVm8, gm390Zrf TüX EXZqvsJDzMLrIL XiX 4dJYWofzdPHGvGJ93DNsArb küy ofipGQBYk3OIH2 DMr IIbRZwJ71, IyBYcjyqQt1-3epZTumpVG ...

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Eine breite Verwendung zur Beurteilung der Fütterungssituation findet die sogenannte 9- Felder-Tafel (Spohr und Wiesner, 1991). Anhand genau festgelegter unterer und oberer Grenzwerte (bei Milcheiweiß 3,2 % und 3,8 %) werden u.a. die Energie- und Proteinversorgung eingestuft. Seit dem Zeitpunkt der Einführung der 9-Felder-Tafel hat sich Leistungsniveaus der Milchkühe jedoch nahezu verdoppelt. Aber dennoch wird die Tafel für die Beurteilung des Herdenstatus immer noch gern genutzt. Die getroffenen Aussagen zu den Milchinhaltsstoffen stehen denn auch oftmals im Wiederspruch zu anderen Beobachtungen an der Kuh. Insbesondere die Nutzung des starren Mindestgehaltes von 3,2 % Milcheiweiß als untere Grenze für die Bewertung einer optimalen Energieversorgung – unabhängig vom Leistungsniveau – ist mit den Veränderungen von Körperkondition, Tierverhalten, Milchleistungsentwicklung oder auch Blutuntersuchungen hinsichtlich Stoffwechselparameter oftmals nicht in Einklang zu bringen. Milcheiweiß von < 3,2 % und dennoch gesund! Ein Energiemangel kann unterschiedliche Ursachen haben. Auch spielt die genetische Veranlagung der Kuh bezüglich der Milchinhaltsstoffe eine große Rolle. Daher ist die Nutzung eines einheitlichen Eiweißgehaltes in der Milch als unterer Orientierungswert zur Beurteilung der Energieversorgung grundsätzlich nicht geeignet! Kühe mit hohen Milchleistungen erscheinen immer energetisch unterversorgt. Allerdings werden stark unterversorgte Kühe auf Dauer keine hohen Milchmengen melken. Bei Untersuchungen, die in einem ersten Schritt an 132.000 Milchkontrolldaten aus Mecklenburg-Vorpommern und in erweiternden Untersuchungen an 7,5 Mio. Kontrolldaten aus ganz Deutschland durchgeführt wurden, zeigt sich auch, dass Kühe, die anhand eines Milcheiweißgehaltes von unter 3,2 % als energetisch unterversorgt klassifiziert werden, in der Mehrheit Kühe mit einer sehr hohen Milchleistung und einer guten Persistenz sind und damit als gesund eingeschätzt werden können. Auch lässt sich aus den Ergebnissen der Milchkontrolle, das heißt Milchmenge und Milchinhaltsstoffen, keine energetische Überversorgung also ableiten. Kühe mit relativ hohen Milcheiweißgehalten haben in der Mehrheit auch eine höhere Milchleistung als das Herdemittel. Klassifiziert man die Kühe aber starr nach Milcheiweißgehalten über 3,8 %, sind das vor allem Kühe mit sehr unterdurchschnittlicher Milchleistung. Primär sollte hier die Ursache der geringeren Milchleistung gesucht werden, denn diese hat im Sinne des umgekehrten Prinzips der Milchverdünnung bei hohen Milchleistungen zu einer Konzentrationserhöhung geführt. Fett : Eiweiß-Quotient mit größerer Aussagekraft Einen engeren Bezug zur Mangelversorgung der Kuh hat das Verhältnis von Milchfett- zu Milcheiweißgehalt, der Fett-Eiweiß-Quotient (FEQ). Hohe Milchfettgehalte signalisieren die übermäßige Mobilisierung von Körperfett und damit Energiemangel, aber nur, wenn gleichzeitig der Milcheiweißgehalt gering bleibt oder sogar sinkt. Kühe mit einem FEQ über 1,4 haben eine deutlich niedrigere Milchleistung zum gleichen Laktationszeitpunkt und einen geringeren Milchleitungsanstieg zu Beginn der Laktation bzw. einen früheren und schnelleren Milchleistungsabfall in der weiteren Laktation im Vergleich zum normalen Laktationsverlauf. Kühe mit einem FEQ über 1,4 und zusätzlich einem sehr niedrigen Milcheiweißgehalt fallen noch deutlicher in ihrer Milchleistung gegenüber dem Mittel aller Kühe ab. Dies kann mit extremer Energieunterversorgung und Körperfettmobilisation interpretiert werden. Vorschlag zur Bewertung der Energie- und Proteinversorgung anhand der der MLP-Daten Quelle: Dr. Bernd Losand, Julia Glatz-Hoppe, Institut für Tierproduktion der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, Mecklenburg-Vorpommern