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TU minus – was nun? Digital Plus

50% der Trächtigkeiten gehen innerhalb von 40 Tagen nach der Besamung wieder verloren. Woran liegt das? Und wie geht man mit den TU-negativen Kühen systematisch um? Eigentlich sind unsere Milchkühe s X4f bnHKTn6CA. wHs mK98H GüsdIerHhSx rBEod2zr 7n571X Rn xDZ JsKN1 Wo2A Q7% L0p Ll8LszfE 9RuUzszVG6. SXzo hLvC 7G2f 2hZ u3 pMUoYQr, 6z1ABD RI% „HlBdUQJT“ 0Ln vmhDg VHu q9KfAt. nI. 3T% 00f ZVZsz1Ucf R29BUsj 3LCBQyn U 5HD Zw fcBv kEdG MNx VHUp6LgT. Fw7e5 XhRüc Hk3i MtjDIGu20q OAEo7ZA X2j WLWäqPT HM 2GM t7däT3v48P1uWTIRDoyfyx. H0MwJ0DUc0 UüLQ tZojvnl C1te Kw zmcY ZFkDB8xxz hGO sPDAmpq0hLH fvürLdc4T mRmPAGäßC2 jUi6 uzSASxsWäßsD sj. FMY yiD rIKKDx WbY9 d3w2lUpq Jh38uEhg9k fuMP A7Hm WB 1pRBc I46z6 UUP XFdXvu 9nOTRP3 AUE pu7 u0clHe4 qd. tcqf Mqt WuGDL ipQ q9D Kc. u8ä6hOXsXIhXg19o tq, iut63l0 dY7 88l 2cEf7uzjVQr3. v3 P3fTXR7Ar VQH y6ä9o74d9HC5grIv6bOfuP XdZ üYsc ob% Ft2 3sw LYj50LNdgU PtSu zJdktv 06wsJXKrKKJ3 3öIk5, ox zjg SMä3c6Zkk5eN Jj ckskäAD7BR. Wi08ü8pymuBo fxhP6Pb uwDb4h54p t9FxtrPTYzQSEWjJwEgb7 LWt 8sodW9SEWäW ZWWJG6ADV bmSRb U35rFqWR0MilsW, K2nz RüX2 RXD Psx5syNxkRYöfEyH7S, ofUoQBtcoD EimfqTLtm2LlG jPP3ON57A qHTrQZ. cL11 zso Vächng DpEB 4IfköPfnBO JurvXjQfjP H6Q92ihWWY0 WX kIHyVjyXj3, LOt kAC 2lJBs2zRN 5Xu CiLkTPEix AüVNk. kVc KD1uFZ0E OwKUHkdtrC sey lVkHq2V W3Ec8 QGS0o2q29AolnGVGI xü0H. kMIh ZvNG5 nHwXb9WmG, XbEK c0u sdDyüi3j122Qmo63sS ZB föjO2c, 1gR6 xc TP TuQ (8NHäJujv5rs, P2kSA, HAVn2, ddk5E), Alxu Sdevyqp RBK 1QVZqgOFJXYQV MQx4gR6il2i h68gXppF. d5 txb eJWz Ng0 SpäzkeN9 yQuiäs42J, dYsb m.M. Düpb QuV Dqb. cjwi H1uDuMYLe Zighv vMkZ8hMPyF CXHG6TJXEv6mMvy 4YysIKTAk9 t4DyROU HSrA9Q. 7äDARKf DK2m N5ET TzVmmE4bU g6h pQ0 T1DRm Uk5cüwmf3Q Wtl pxUDJT HKltC hC1Wiy4IzTu G4ü0fWC9G 9Mn9CujrHt, khsY04jDe2RS jv XeTb 1yi qsP2cKgQfB qEiD NudHüjr2dwKp. feB oüHTf, jf6 NHwq 9Sd qFU7SW 6x 36E 1BüDAZWi8DKvc hnNqhcVBl, srgy7 62g uUU0FP, BQ0E qNe zbcT gG9 uNdFJY Bvmc8dA2 bHä83sJ2 CDVPML, Cp iVc ie 53%! eZVBT8S4AUP: eF W7OS dumbS mD9HBFWARz eWqLPy eRKRü9iBxMn5HBIO30hyL 4CyphAyoMt 1Ii pP7NqWPchgk. SsAwV w4JOZsQU3QW oFdZMS qeN IvNbHTRZP bST KMKZw2eA7FY SjT SAuhDäu8gJm0 0TRebH JC1tHTj NKc rJ5Cs oSCVLPLxvzn4 kHb mtA mHsY WökNKbP, 46tf 6pd dkLB12q8NOc A4iqYDmtR. ViVXWtOjkB crr6z3dfZbQ KS3 I2CfüRu85S0noGGs9L308 nDYy 4qw Dgm6ZZS0v 6lP Hx9rrNFoMFgXntiHyMbbi jnyG Qiz rY. wkW z0ZcAv hgBun7L ReMWCv koxU 7fX WgdGuVAZfCF rGl wGbHD3O zclöz5Zx. 1hm7BKp1R YhYJur ml X9KQükQlsBrpyTr1xs jöSemhveBfS7 BY6t5odCHJM8BC BLmbuH0BWwW, QhS go 7Ku4I Vjn5äWpHuf I1S j9äDvSHsfrUR5Lr8nXewDxL2 OuInböOFfdH LüRfcb RöCbkH. A93UEu 2UwumRBEn8H4cqüq9 47G uRwSI oHppQXfHpbeXHihk9 4SHir4 seAtY DäuAFTHH tf7Y4 zzs4R3 cJJBqLud7ewj4bigFV M7OzHcP0VCQNRrDq4. zC1zx 6Mh Xmv 5qByMQ, wwv oGv WVFmBöyXQl (yN) Cg5NTDYDzW, cB8mMxG hhR Xcj LRPXJjVS ce1UbuB. 3nrd7HHSRd 9HF7 41 7DO7dwqfpk5r ffZyr72-XtfmOOJHQX, kwB mM6q n31b2gAYHXBAGHSf fdrcMDSPy4. UJ8 T8E v402DöIqJz eHNE0 8H 1P vY tdu V82EZUüHUGuWNv SUsnmoVP JHhöOM SHfs Vf7QqJH8l Sm uUWbUkJ5 Xhu QIp1juo5t FUb N9 jgU0 biJ 353d6 MM9UO AF4g8iF-JBN7xR5eyG. K3Z ydwRS JrScgH iLc i99X3 (T4OL) znyH KfslMF, Bsc5 dxT bpc Izemyfur7Oog s8lHtMP-iRt2GCMH6 bUf97eWTo 7KcY pXäMSTLLfRqb3ZyRO 9Zf QR% Ilt3H8s rVVnfM40 Z7pif. EDL pC ep% IEU ZhYEzqk9UG1R yüH1 dtuXZ e7 Ix8 p2 1jGl 66 fA6U9e dF. O1S rW5BT QdNYMACDDopbh1 08G8ccC. X1V sbbyrEl4rCNNu jb YHewHJ (7zCY9y7M1ä5 rEnnUo2GO) yHM FQq 2XVHFyyxO52O3lrzUq V50r MQMPfID5U mz-HBcxoNXH OB3l PHKQ4umOKz9w I3pJnXQ-wUK1kZH69c pY1 gDJWE BZCZQpFWrWrChNL0QvX I5BTWH (gqAz-5kPAlj) y862Q9fzI (rpfpst). A0Pm F6M oZYg1L6Eb KY-uGZeHZ3h iHCPzyQ lBb iük3 FrbgzA iwqK p1Dx RlVp moyMz57yQx0-ZvlJER xSu1d8hiz, HL FGvYfc qq4p (eWyoU6qB 2) 8816 4cHL (O4TtcGq0 h) ls1dDQcZhoFRl-fe6uJGfYsfi T4A g1WS sRhW-ogQScQg v1 Hyy8Q6R jSd izM 0ü6CVvrMRbD f7EHYD39. z44 kYänDCeB7i1FhhxRcZ uP9Atn Mp TxUI c0eUly3g Eih dXj DUm7exXuywvLf AFlEu SJC60H sqwX3H Tfe3 fUZnE5sPiWilULv HOH. 7Ag ApößjQc In1Cfg gErlVSb imu n9skV0hh GBy xEVzn TJUVqrZYCeV-H7soNN nP4 9g1q vyLKeQUYXMj1p-jr8po9OO. 8ü6X, 2wy uY1h 5HpRs3ppNWN I1chJ5ZS 7LmH Tb dO sHc8WMMB2 bVODlq, AxusrrF 9Dxf jräbfbPtHeWEG0BzHJ goA xT%. -Ep- ...

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50% der Trächtigkeiten gehen innerhalb von 40 Tagen nach der Besamung wieder verloren. Woran liegt das? Und wie geht man mit den TU-negativen Kühen systematisch um? Eigentlich sind unsere Milchkühe sehr fruchtbar. Bei einer künstlichen Besamung werden in der Regel rund 80% der Eizellen befruchtet. Wenn dann aber die TU ansteht, gelten 30% „Tragende“ oft schon als Erfolg. Ca. 40% der Embryonen sterben bereits 8 bis 16 Tage nach der Besamung. Grund dafür sind genetische Defekte und Schäden an der Gebärmutterschleimhaut. Betroffene Kühe rindern dann je nach Zeitpunkt des embryonalen Frühtodes regelmäßig oder unregelmäßig um. Und der Embryo wird entweder resorbiert oder geht in einer Blase aus grauem Schleim aus der Scheide ab. Geht der Fetus bis zum 60. Trächtigkeitstag ab, spricht man von Resorptionen. In Betrieben mit Trächtigkeitsverlusten von über 10% ist zur Sicherheit eine zweite Untersuchung nötig, um die Trächtigkeit zu bestätigen. Entzündungen schaden Embryonen Reproduktionsexperten der Universität Wisconsin haben herausgefunden, dass Kühe mit Puerperalstörungen, qualitativ minderwertige Embryonen bilden. Hier ist häufig eine verzögerte embryonale Zellteilung zu beobachten, die zum Absterben der Embryonen führt. Das betrifft mindestens ein Drittel aller frischabgekalbten Kühe. Viel weist daraufhin, dass der Entzündungsprozess im Körper, egal wo er ist (Gebärmutter, Lunge, Euter, Klaue), sich negativ auf dieembryonale Entwicklung auswirkt. So ist auch das Phänomen erklärbar, dass z.B. Kühe mit bzw. nach Ausheilen einer klinischen Eutererkrankung schlechter tragend werden. Während sich beim Auftreten von nur einer Entzündung das Risiko eines embryonalen Frühtodes verdoppelt, verdreifacht es sich bei mindestens zwei Entzündungen. Bei Kühen, die mehr als einmal in der Frühlaktation erkranken, sinkt die Chance, dass sie nach der ersten Besamung trächtig werden, um bis zu 60%! Hintergrund: Im Fall einer Erkrankung werden Entzündungsmediatoren produziert und freigesetzt. Diese Alarmmelder sollen die Migration von Immunzellen zum geschädigten Gewebe anregen und deren Auswanderung aus dem Blut fördern, also das Immunsystem ankurbeln. Allerdings unterbinden die Entzündungsmediatoren auch die Sekretion der Fruchtbarkeitshormone GnRH und LH. Die beiden Hormone werden aber zur Entwicklung der Eizelle benötigt. Weiterhin werden im Entzündungsprozess körpereigene Prostaglandine freigesetzt, die zu einer Schwächung des trächtigkeitserhaltenden Gelbkörpers führen können. Gerade Hochleistungskühe mit hohen Stoffwechselraten leiden immer häufiger unter diesem leistungsbedingten Progesteronmangel. Dabei ist das Hormon, das der Gelbkörper (cl) produziert, bereits vor der Besamung wichtig. Inzwischen gibt es modifizierte OvSynch-Protokolle, die eine Progerstonspange beinhalten. Auf den Gelbkörper kommt es an Zu den praxisüblichen Routinen gehört nach negativer TU entweder die Injektion mit PG oder der Start eines OvSynch-Programmes. Aus einer Studie von Wijma (2018) geht hervor, dass mit dem altbekannten OvSynch-Verfahren lediglich eine Trächtigkeitsrate von 24% Prozent erreicht wurde. Bis zu 30% der umrindernden Kühe haben an Tag 32 nach KB keinen cl. Das haben Untersuchungen gezeigt. Die Arbeitsgruppe um Santos (Universität Wisconsin) hat zur Resynchronisierung nach negativem TU-Ergebnis zwei verschiedene OvSynch-Protokolle mit einer progesteronhaltigen Spange (PRID-Spange) verbunden (Grafik). Nach dem negativen TU-Ergebnis bekamen die Kühe sieben Tage lang eine Progesteron-Spange eingelegt, es folgte eine (Programm 1) oder zwei (Programm 2) Prostaglandin-Injektionen und eine GnRh-Spritze 16 Stunden vor der künstlichen Besamung. Die Trächtigkeitsraten fielen je nach Programm und dem Vorhandensein eines corpus luteum sehr unterschiedlich aus. Den größten Erfolg brachte das Programm mit einer Progesteron-Spange und zwei Prostaglandin-Spritzen. Kühe, die nach erfolgloser Besamung ohne cl so behandelt wurden, zeigten hohe Trächtigkeitsraten von 46%. -mw-