Weniger Bakterien im Boxenbett

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Mit einem säurehaltigen Einstreupulver lässt sich die Eutergesundheit deutlich verbessern. Die Säure bewirkt eine Absenkung des pH-Wertes der Eintreu, in der Folge verringert sich der Gehalt an Bakterien und Keimen reduziert. Die Wirkung hält allerdings nicht lange an.

Wissenschaftler der Ohio State Universität testete diesen „Einstreu-Verbesserer“ (Parlor Pal - Jones-Hamilton) an Sägespänen und den Feststoffen separierter Gülle. Beide Materialien wurden wöchentlich mit jeweils 10kg komplett neu eingestreut. In das hintere Boxendrittel der Versuchsgruppen wurde zusätzlich das Pulver aufgetragen.

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Nur 1 kg des säurehaltigen Pulvers (93% Natriumhydrosulfat) reicht aus, den pH-Wert in der Liegebox deutlich zu senken. Damit werden die Gehalte an gram-negativen Bakterien, coliformen Keimen, Klebsiella und Streptokokken deutlich reduziert (Grafik). Die antibakterielle Wirkung des „Einstreu-Verbesserers“ hielt aber nicht lange an. Bereits am 2.Tag nach der Behandlung  waren die Keimgehalte in den Versuchsboxen auf dem selben Nivau wie in den Boxenbetten der Kontrolle. Um also die Mastitiserreger in Schach zu halten, müsste das Mittel täglich bzw. alle 2 Tage neu aufgetragen werden.

Quelle:

J.S.Hogan, S.L.Wolf, C.S.Petersson-Wolfe
Bacterial Counts in Organic Materials Used as Free-Stall Bedding Following Treatment with a Commercial Conditioner
Journal of Dairy Science 90, S.1058-1062

Schlagworte

Bakterien, Keimen, Wirkung, reduziert, säurehaltigen, Einstreu, aufgetragen, Klebsiella, Säure, Gehalt

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