Milchviehfütterung

Das sollte ein optimales Fütterungsmanagement beinhalten

Fütterung Milchvieh

Was man nicht misst und dokumentiert, kann man nicht managen! Ein gutes Fütterungsmanagement besteht nicht nur aus der gewissenhaften Rationsberechnung, sondern auch in einem regelmäßigen Controlling. Hier eine Checkliste mit Tipps:

  • Ration gewissenhaft berechnen. Tipp: nXP-, RNB-, Zucker-, und Stärke-Gehalte des Kraftfutters beim Hersteller einholen, denn diese sind nicht deklarationspflichtig.
  • Futteraufnahme überprüfen; Futterreste zurückwiegen
  • Regelmäßig Trockenmasse untersuchen. Bis zu 10% Schwankungen in einem Futterstock können vorkommen. Tipp: Anstatt der Mikrowelle den „Trockenofen“ selbst bauen (KG-Rohr mit Analysesieb, Fön, 1h Laufzeit)
  • Wiederkäuergerechtheit bzw. Partikellängen überprüfen. An drei Stellen des Futtertisches mit der Schüttelbox die Ration kontrollieren
  • Homogenität bzw. Mischreihenfolge überdenken. Stehen bestimmte Kühe immer vorne am Futtertisch oder sind dort weniger Futterreste zu finden? Dann wird Kraftfutter evtl. ungleichmäßig eingemischt. Tipp zur Mischreihenfolge: Stroh-Gras-KF-Mais-Biertreber
  • Herdenleistung genauer anschauen: Laktationskurven, Anteil Laktationen (Färsenanteil!), Melktage nach Laktationen
  • Regelmäßig Silage untersuchen; in 2,5m Tiefe messen!
  • Bei der Futtervorlage einen Abstand von 24h einhalten! In der Praxis sind Schwankungen von 22-30 Stunden festzustellen.
 

Schlagworte

Tipp, Fütterungsmanagement, Schwankungen, bzw, Ration, Regelmäßig, überprüfen, Futterreste, Laktationen, untersuchen

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