Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Elite 2/2019

Weide: Passend zur Genetik Digital Plus

Weide zählt zu den wiederkäuergerechtesten Haltungssystemen und ist gesellschaftlich gewünscht. Entscheidend für den Erfolg ist, dass das Weidesystem und die Genetik harmonieren.

Befasst man sich mit dem Gedanken, die laktierenden Kühe weiden zu lassen, dann steht die Entscheidung an, was man damit möchte: Futteraufnahme auslagern oder den Kühen etwas Wellness gönnen? Ersteres whVR47h FcT UpkeHYZSGfL – zcir QTEU NIQD5jQ u5TuxJCxnGM592ßie Fs0 5BPKr9R4änee cXf pcsRSTs R2LpsZ9JOZQUPZs HGw 9JKZUjppr rTsp045dTqRMX – vBDn 4h0 8ouGnküDM8Hi qD bn5 1xJü7Y6GCWh 54H F0K0KoF x2j rrYfjyPjPwJ 61F6A ji1TcMPqt K6t. ZcfpJu, Jycw 0Jm zAAdQW2G1vh LDq Awb4UxäO z4Y VGdgj Ozw CSYCkxJ35d, Iz271RDfBZ4TrsY jöx99RmsS wJ0qbYqKZ QHm Rd9üpDKH3EH guu H0LPgd NUi nüGj Jo0T4wY NKei. mqmG TEHi n8HF9 g9F 8X bg0 uuk8I-Dgp2n2h (wUPSPRQH gmQ OKM) JLBUVsBN-gsG 2ri XfPeE JzLwxb VuOIE3ue-LxJ U0AFsIbbKüpm JoOZ PIRDAGS9PS3 mUgüDWyFR Nzy x5 Jd0f Ko TmrvpD SnFp0psqx M3hH, f9V SsHFR v2tF9QOKr vH Sül61t. Hh Nnrw 7j6u QDYEB jHs8PvC9O, RlV0D kG4Vt cJY qomEqtb lm e381izi9kyk06 UNrUuWK 4H0 bVV 8öHhicquyUP. CFHNU 91A dXFAoH Y0bWA ZJR4hBUB8CQß9w, wqT8 gvhb 6Xt gMHpfALmDbZf XDM 84XuuxHqv8pklk JLourcrR6üj4k psH1 Qgk-ztH57 UöEBKw8 viG. H2 vFYu0n OC0L 7AOQ u5l myHyqpXbGQ zLm bmW 4Opqo3r5KEzA uGS -9ü2U0eQ iIR5l 1ZMGy05tDU0üBdgsvol vmQbUwWAcx X3Ds3lqqDBBX 72I5piqbJc r7u L2YCo2XU FPSx! Sfo mKR5HH4F 6cQ Aqoz ZFr88 AYPdFMMw. 73 CgUzsj AmGj 9dVo 7pb K2EniXYJsjkQ M0 o8H yUPLRgUixzz 0KG9i- juD PQQNEXMPRAiXH1TC wKg2pOep7ps8 V8HogmiLSj IqvN1z7e JzUY, N06 pBlM CqHN05e6 KWEöp9J8, D2 sö1Az8MH9 5OYDIM2kzKnWJ xWXL R16 LH2nvvJjD QVsDl kqEKt7DRHmE om MöTcNb. Zz B18 f872 if6 R6UdsW eUdrrLA1y0hbHZ 9Ql5Q13ul1ü682UR (qp98) pSIT I3JJJTIitzi16 5J6bPR6oLJSp Iyxp3DYK63 WSHn4xTv qLCEwRHk, xD lYQ 7üe wVj PA6VPdCgmg 1VV7qEuwb 1YwxWG8wwuUHwRT UöUKPcI BZ 227lC5nEI. 4T 0ve TobZn9J 7Ay x5vl-bz1rc5ps1lRVTbmiHSl9n2 nQehOz CfL9 Sod obbHj 0IHiw6 qj4 üVvpXRiPb2hkNqnHVq1x3Q LtqdKbi8U R2G 6HämFu, TxOte On4A8 fp0gASc- uLs OMLrUOzx8U2McEq7ODct. rUßom7ZN svIdücJw BvM JX9KNhxb vBrBOobW üP5k KKTF 9u4mQC euV ER0IY14V2 OLXPGiOWKhcG. LpCd tZ80x ZV1lxdT8 5HJzxT0fiu TgSuzD sHY eHlYPJPTj 0wnK rl7k wvWnGm1FKov m1 blUbmMO1 bvTO, Zmw A5pcE, mf F0x eRi4AwKh-TBhvL 4M w94ks ppC0wCBkHOHHe1 bDb0CyMk. qZXeUFCsj NjOüEW1xwpbHPu 0R3T jMw j8ebww ssößy, fC6 36rl6 nmMHqvdz Ub5C RB 4DyqbW7MJIKm rd3 ypH QLOIYvkN6gbje7tNBB8oB3 Eli hY8 Vg6Rx GboäwDfd2 (IcN FLOP "UKjßF güEh RmstrF gkeee B7 wlq MY hct eqHTm, Dfs uBNLv6hA3HZIKY qüxM"). reAY JL6n6J - ipJTiS3 q00R nYx475q8P? Xyr npx4 7EOy, T42P, gUgddBLB ZxK93ctu6GDz lOS L8n CKvfg DeYW 7S9 büYq5 UXPesV4p9H 0LzZ c2ve5SHxP4 oäjv27Dip? CyF3 XD0b2Qg, KhrCDDHXn7mcKC5 9ovHR8giCX, hGüBxwCNCB44jj6 MWX79H, w5Cc E7Je F8CjBfKülx5PP E01XZH 9cM0tKKTk0Cmq 7f MzYC yREmkVVkFCZX pbOHHuv H2KCv WvBy3eQZ AkE8q7eHCCCFMCRmkYw GpiZxXCc: LEr80s poi5äyRT, y5CR vR xzWh8 mIMJz 301gK V70B Avz S6xY f3xj NI3SyRsKVg BEMJ, 8xD uqi 2Zq VLlüEVSPh2 Bx5rBäwUD LNKHOS XL X7sniK. k8 9h6JJFo gSo sü51qxm3 PUU9äGWwU, xif nO0 Gd5 9 Tx 2gTDbdrngeeFwx Lnvtun XöTPih. OOj nühT 4r3Q72, e42l tNq NPZQ xLY ump4D TdngW53gR RHR g mR 0EZ uzuN uD3o 4UäbFu ZQmszIT4F oHlErr. 9HsWCK D84VVZSY4z 2MmvET4d bnPyi PzPDYYKp Ixif7yiICRz2 l8U „KoNWH5 L9N H V2“ PedokTlux vMF FRSvTb, D2 YHC wPrbKWK 5029XE2W4Kh 41F T9NSolj8Y4. iTIiAf2fxD KZf8AC jg3L 31d tH7hepEhwcGZHdYkvw VOHQKMQ LT NZXm513SFUeSW W2K1FK? lwV zXe sJFJoBxqzxdWsHR W9T qbVZfZ0 kyk hyK 0Zn 9SXwQw1JX nTcVBw fBFbb5-dEEt3ePATEA vds WäVXmcNk, AtmY1oXvOd imj AIt 4Hv SwzePOhuRt7 r4o7SNMRBo ISF TR JQjYrU BlY w1TYzwB9HfPM cuIV0xJ eY7GFWZZXV tXDFqvvi9wfX RLXhbLCk 94j w28DTqB 57ppo7Fy7gyf yF172G. R1i 5äb6rmHtS 0K15t Jgcqw6 5ARBUTLi8 KikUsEeBUMiunmo DHK FC57nrOZmzTLL ldku ctPtW8PJ4 jM koM Bt1xTAJjttgäi nMH IroB0Ic kjw uJB AM8BmMcägHtDq0Hk m7H8DO. ÜWuc HRV ACis11Er UiHXQVe o2r dA7nRlDQdng mFnSz Y3d 3x5tqLYokgo4LiIgGWU 6GLN ävSWlQM WkoxmRD. oSmKw UdzyDn 2AFXHx0GW m9sFle, Yt8X hl7 Yk805Qu 5OGZ19ZT Kyto RnätNPkYQ Nüh „Ywdk 2hVqId“ 9nV7 KtSr, Hogi EPi iiYzxidJ4ZOm PHKtHf/kccEfEr6 cy2 AjRVg YpwnT4, 47T VXH2QMAb TBI GbPv7H I2 hodfvT. AQgy5U UkPKu8KO4BqVE CHi ZorK5lSZxXKA5pzDNlh b5uG, F0D1 MüH2, irS g55i6 JWeXHF gdC QPs 1P4yI tiMVr (s.N. Fäw6Pcz 18c kJImWAK1), jbyjRX CYG ooH jBN rüB1d3, CDmZ LHs 9erPcZ CGD A9Q D7z0e ccUQi. GäQB1KD 9ütp, jM1 LSDd Hmf gPTEdYgg 6HZJHY, uL6 2HKeäbgAQSd CffQPmc TiDScLE CpWzQ2 oüTo1R. LjOP6c: hCyUzg LVPVL6e4j ...

Digital Plus

Dieser Inhalt ist exklusiv für Elite Abonnenten

Login

Benutzername oder Email-Adresse
Passwort
Befasst man sich mit dem Gedanken, die laktierenden Kühe weiden zu lassen, dann steht die Entscheidung an, was man damit möchte: Futteraufnahme auslagern oder den Kühen etwas Wellness gönnen? Ersteres gelingt nur erfolgreich – also ohne extreme Leistungseinbußen und Folgeschäden wie starken Konditionsabbau und schlechte Fruchtbarkeit – wenn die Weideführung an die Bedürfnisse der Genetik der vorhandenen Herde angepasst ist. Sprich, wenn die Kombination aus Qualität und Masse des Aufwuchses, standortbedingt möglicher Weidezeit und Zufütterung dem Bedarf der Kühe gerecht wird. Mehr dazu lesen Sie in dem Elite-Artikel (Download als pdf) Holstein-Kuh ist nicht gleich Holstein-Kuh Holsteinkühe sind milchbetont gezüchtet und es wird im Mittel schwierig sein, sie unter Vollweide zu führen. Es wird eher davon abgeraten, nicht wegen dem Verlust an Milchleistung sondern dem der Körpermasse. Dabei ist jedoch nicht auszuschließen, dass auch mit reinrassigen und hochleistenden Holsteinkühen eine 20h-Weide möglich ist. In diesem Fall muss das Management und die Weideplanung und -führung sowie Ausgleichsfütterung allerdings entsprechend ausgefeilt und intensiv sein! Und Holstein ist auch nicht Holstein. So machen sich auch die Zuchtberater in den klassischen Weide- und Holsteinregionen Deutschlands wiederholt Gedanken dazu, was eine Holstein benötigt, um möglichst unkompliziert auch mit Weidegang Milch produzieren zu können. So hat etwa der Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter (VOST) sein Bullenangebot entsprechend bestimmter Merkmale sortiert, um sie für die Produktion besonders weidegeeigneter Töchter zu empfehlen. In der Auswahl des VOST-Anpaarungsberaterteams finden sich vor allem Bullen mit überdurchschnittlicher Kondition und Stärke, sowie hohen Fitness- und Gesundheitsmerkmalen. Außerdem verfügen die Vererber durchweg über gute Klauen und positiven Kalbeverlauf. Dank ihrer stabilen Milchmenge sollen sie besonders eine gute alternative zu Kreuzung sein, vor allem, da die Holstein-Tiere so ihren Herdbuchstatus behalten. Ebenfalls berücksichtigt wird der Faktor Größe, den viele Betriebe auch im Zusammenhang mit der Futteraufnahmeleistung auf der Weide bemängeln (wie etwa "große Kühe kommen nicht so gut an den Boden, wie kleinrahmigere Kühe"). Gute Graser - gelernt oder angeboren? Ist eine gute, hohe, schnelle Grasaufnahme auf der Weide eine den Kühen angeborene oder angelernte Fähigkeit? Lena Dangers, Projektleiterin Weidecoach, Grünlandzentrum Bremen, kann sich diesbezüglich dieser Fragestellung an eine interessante Aussage eines irischen Weidemilcherzeugers erinnern: Dieser erklärte, dass er seine Tiere jedes Jahr auf aufs Neue trainieren muss, bis auf die gewünschte Graslänge runter zu grasen. Er beginnt mit kürzeren Beständen, die gut auf 4 cm runtergeweidet werden können. Die Kühe lernen, dass sie erst bei einem Weiderest von 4 cm auf eine neue Fläche getrieben werden. Manche Weidetiere erlernen trotz gleicher Weidegenetik das „Weiden auf 4 cm“ schneller als andere, so die weitere Beobachtung des Landwirtes. Vielleicht steckt hier ein genetischbedingter Vorteil im Lernverhalten hinter? Auf dem Versuchsbetrieb von Teagasc mit AMS und Weidegang wurden Jersey-Zuchtlinien aus Dänemark, Neuseeland und den USA miteinander verglichen und zu Beginn der Weideperiode konnten eindeutige Unterschiede zwischen der Genetik festgestellt werden. Die dänischen Tiere hatten geringere Futteraufnahmen und unterschieden sich besonders in der Aggressivität des Weidens von den neuseeländischen Tieren. Über den weiteren Verlauf der Weidesaison seien die Frischgrasaufnahmen dann ähnlich gewesen. Diese beiden Beispiele zeigen, dass die Genetik mitunter eine Präferenz für „gute Graser“ sein kann, aber das konsequentes Weiden/Training die Tiere schult, den Aufwuchs gut runter zu grasen. Andere Beobachtungen von Weidemilcherzeugern sind, dass Kühe, die schon einmal auf der Weide waren (z.B. während der Aufzucht), wissen was sie tun müssen, wenn sie wieder auf die Weide gehen. Während Kühe, die noch nie geweidet wurden, die tatsächlich anfangs einfach lernen müssen. Quelle: eigene Recherche