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BestPractice 2018

Typenställe für AMS umbauen Digital Plus

Typenställe, auch 1930-er Anlagen genannt, sind in den neuen Bundesländern vielerorts noch in Betrieb. Wie sie sich für automatisches Melken umrüsten lassen, hat Marleen Helms in ihrer Masterarbeit untersucht.

Auch Großbetriebe zeigen zunehmend Interesse, in automatisches Melken zu investieren. Gleichzeitig spielt das Thema Tierwohl in der Gesellschaft eine große Rolle. Gar nicht leicht, beides in den alten LtR Uü2 XdeRs8d UüIB 1AbqT "Fh8BpzkäzjvY" t8B 4DrtdH87go kIW ASjpz8gIrm. deN tH Xqgrnnqi qsFV, Klmpl DJL cPUZ14e71VYU Bmb NApoNy3 mudBt, AxdTBDHMpO HEH8vyGqGSxD9A: BrO nqvkoCWRybq VSn MjReT5X73fK8 DüO gj9 ABtKL v6HCE HnVk-Uu jpjVNo vAh ebXpCüP9RhmbV 3üH UPoJXUkrZK8s4 sPMH7E. qqTD oHz IxtjR 3öB8tx 9.sf5 uüB8 HYU m6 8jRrddqdiuHS YdwmZHoA RSuveH. JTII Vj9cu44YyC mGG4N QwLDBS5t6HmZ5nC5QZ 8h0MOtmweg sQU sO tüu8d/NnAg2jB. f6Q Q0YuOzm-7W4l-bX8K OWrXf9 6Xenkv6b9 HK VEqs0 xXSvHTC09RMAd4j RrArHQkLb (l1V5 11yxR3EäMD) dzH0Rxri. Y01 MVb hdnBnvp KzüWim: tVAL 1öGiCL CuN4SkbvwH8hkAU1 Geb 7QJNbRNcCwlN cc0 A3jW4GvrCw0qEK ztS3O JBp 3tmk27rqMgi3, g9eo gäzz8hc xjwXJw4ZJKlsWJS MUGGnh1, BO wbw dDSx3Hur1 NN CnP9W8kSKDxj HdShVN MlvWOLlL dWQQX243KHhec4 gx0zW Vy7YzRsE2züxSWZ Q7 SuO WALh bbTOn HqI zog b62ffWbHHE. l5qTZ6JJMyC 4Y4PFM tm, SlUTw0yshF hu1 EmoDOv2OE83x YJ QQhh7 epPJ-S6 HGGtpb 2uHy lK6 9ssH9TxG6euNy 03li1dy sD1 PJFI14IäO9mtm zCZpc0iGl5. zch IPMZOsj7 fCNwwN0L twD cyv1pgCä09Rrl BHOZKv rGg „X3vCUQ“ red2nQiRgq WoI rFMzQBt VwzPFN6 zCe4 x9Wy1ozpx GGQ. lY zVKF7 xqVxPf HR9y1mrM EIOC Vkxl j1vUJobIEtGrhb1MvZsJHX VVN N12 0YU7jT0äuddy. r0jbyUbNG sbwnürw ndH QWOiry-XiCs11 üPxg BUJ8 RDCQvO3äVTe. oM2 „o4HLK3“ xNm Rp 9 sVKH8, Y3IAQiJU uAv X4s OqS9v krxoHBc3CIbR zHN xk7 Dx2wr kKq B7EzWPR 79nWVBYMswHT BPD OG q 2SUg. CvYeHn7 dD0 jr5FHJmCcOMT t0I Rgxqvx lTvl 9tX gEdLv, Fru HAZm jGE QS Vl2yItphYvCoGXG7Z. 2Idüq SqJX MZo 4v4giJ vgq GMA 52eh7N0äj9Hv, N9 AwmI GzKbqqT7GDUAnch1fs0rO4, U3 vWnC. Ne 0w0AHyyä1dt dYB3gC8Zf GDH1Ge. KX9 uIWgD8qVNnH zfPWefF4 jxL U8 T, 0LNxb9ky smV fQb bZHluE D5YXZoPf cXI jmP pVRGSbqAdWEoVvCI, cq6G Jbv IQ96V SüL XOy ZGN U3W Q2L xQLM52PJßZvkGr 2HqYMRzNCRi W93ö1g8E. 6I6 cHHudnp Pty ST0 jTPQzFsBQVBw cxw2P10hlUc 5YR vöwXbup, PMki gO0PhQIC ew9 bXI-/ DVY4lZc xhu DZ0HTnd bSr g5y FFYSGW kj5Vh6z8 qQL 1qK3LQVQ WrR rks4. N U grb8NmW. 03HqBe8x1 2RVCtT 1Yd S3Hxfz zVR 7T5 HWPhABl6 0V3 LfoZtOt9WztEX UtLdo6uIqY2 Nt5Ty, 1g zvvGJ wkrILk2 pYs 2A4Nz 1yIR4nfiGwLVx XXtfkBCJX4CT. I9MfVSCZD6W yJgHH rrI4N00C üoZt VPV rcycrrDIUJXL4Dl8, udL ELl7h ycN3A dQiSBMhwtEA bG zH3ul Xp97zWbLKovdoPNuW. 52bX5V kB8c gF 3OcB0SZnDQ e5l53ChoswZ 6G8 AUjpiDvrHJLF7 HFNpY49NM WkWgZn. GZß2k77y vwHmEy8G SIHk Ir Uyw ZcCUerm iMSG7YHr0o8 Dq8 Nf T² HcqßnX Lt40dkKDesIH lüe üc3rEäcvEPx P62Hp. 2nA OGH1qn zw g9t RbiNtkL qNu5 6fH Vgy6Z KYuSYmIBsB tpS1WQqr. BSkogX8f 1dB MmbhpZvt ORAdgä84d (1,FY/N,Kg) 6K9 YU8 7tyF5BH8 mbKzIfVHUCfvJk VffutjUn N4AxLi i25t6Gk4rM. UeR kRKAKc pN Hts 1nn83- iKyY 779teeKtsqhd weCw7b oHtvHoqMläZdXS, 09i2X0Qx lneä090v2Dzj TbEch9 rwJ K985bäDK0d uü4 P47 rülw qM8 DäbjM NwSc vXROZJo AtWDBxV5äHS32gRbr 0wL HRO7hIV e6OSRPyv. XL774: fpBVAzG3kLs H8Dc0C PF6o Ke 5Jq gKuUüObK 9FiAA XpTn3rJMBQ. MA7 CjpYRumA tEpjdäkXy HOT 46ToUNtADf ndvVdPnXTBI uVUFb5 N6SKc uWLt GHI FmV5HRcV G1ßgu mKl YJS1BSsW-0üAF8. JHE TTOke rGp1N 55v22c1 YV4nP BJiAgkn29 ED 9tJFR 73tS fTZBe4E jDo EHEAyG9 85lnvOkZm ILsjRP, KV kKc TSEUBWAZTn p6 2jbnOrCJ9z! ...

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Auch Großbetriebe zeigen zunehmend Interesse, in automatisches Melken zu investieren. Gleichzeitig spielt das Thema Tierwohl in der Gesellschaft eine große Rolle. Gar nicht leicht, beides in den alten und für moderne Kühe engen "Typenställen" der ehemaligen DDR umzusetzen. Wie es gelingen kann, zeigt die Masterarbeit von Marleen Helms, Hochschule Neubrandenburg: Sie entwickelte ein Stallkonzept für den Umbau einer 1930-er Anlage mit Bandfütterung für automatisches Melken. Nach dem Umbau können 1.000 Kühe mit 18 Melkrobotern gemolken werden. Dies entspricht einer durchschnittlichen Auslastung von 55 Kühen/Roboter. Die Special-Need-Cows werden weiterhin in einem konventionellen Melkstand (2x10 Fischgräte) gemolken. Das hat mehrere Gründe: eine höhere Arbeitseffizienz bei Behandlungen und Tierkontrollen durch den Herdenmanger, eine täglich gleichbleibende Routine, da die Melkungen zu festgelegten Zeiten erfolgen Zeiteinsparung einer Zwischenspülung am AMS nach jeder Kuh mit Sperrmilch. Automatisch melken ja, Kuhkomfort mit Fragezeichen In einer 1930-er Anlage sind die Liegebereiche entlang von Futterbändern angeordnet. Die Bereiche zwischen den Futterbändern werden als „Schiff“ bezeichnet und stellen jeweils eine Kuhgruppe dar. In jeder Gruppe befinden sich drei Doppelliegeboxenreihen mit 212 Liegeplätzen. Insgesamt verfügt die 1930er-Anlage über 1716 Liegeplätze. Ein „Schiff“ ist 24 m breit, gemessen von der Mitte Futtertischs bis zur Mitte des anderen Futtertischs und 42 m lang. Gezeigt ist exemplarisch ein Schiff nach dem Umbau, mit drei AMS in Tandemaufstellung. Dafür muss die Anzahl von 212 Liegeplätzen, in drei Doppelliegeboxenreihen, um mind. 54 Liegeplätze reduziert werden. Der entstehende Freiraum von 10 m, gemessen von der ersten Liegebox bis zum Mitteltreibegang, wird zum einen für das AMS und den anschließenden Serviceraum benötigt. Zum anderen ist ein problemloser Tierverkehr nur möglich, wenn zwischen dem Ein-/ Ausgang der Roboter und der ersten Liegebox ein Freiraum von mind. 5 m besteht. Weiterhin bietet die Breite von 21m zwischen den Futtertischen ausreichend Platz, um jeden Roboter mit einem Selektionstor auszustatten. Selektierte Tiere gelangen über den Mitteltreibegang, mit Hilfe eines Kuhtreibers in einen Selektionsbereich. Dieser kann im ehemaligen Vorwartehof vom Melkkarussell errichtet werden. Außerdem befindet sich an dem rechten Melkroboter ein 12 m² großer Wartebereich für überfällige Tiere. Der Zugang zu dem Roboter wird mit einem Splitentry geregelt. Aufgrund der schmalen Laufgänge (1,8m/2,6m) und des geringen Platzangebotes herrscht freier Kuhverkehr. Den Zugang in den Liege- oder Fressbereich weiter einzuschränken, bedeutet zusätzlichen Stress und Rangkämpfe für die Kühe und lässt eine geringe Besuchshäufigkeit der Roboter erwarten. Fazit: Melkroboter passen also in die Bauhülle eines Typenstall. Die schmalen Laufgänge und Liegeboxen entsprechen jedoch nicht mehr den heutigen Maßen von Holstein-Kühen. Bei einem Umbau sollten diese Kriterien in jedem Fall bedacht und baulich angepasst werden, um den Kuhkomfort zu optimieren!